Raimund Girke

10. September - 15. November 2014

Malerei - Ausgewählte Arbeiten auf Leinwand und Papier

Raimund Girke, o.T., 1991, Öl auf Leinwand, 110 x 140 cm, signiert rückseitig

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Raimund Girke

10. September - 15. November 2014


"Malerei ist nicht dazu da, seelische Zustände oder Erlebnisse zu registrieren."
(Raimund Girke, 1930-2002)

Als Absage an das Informel entwickelte Raimund Girke ab Ende der fünfziger Jahre eine eigenständige, formal reduzierte Malerei, die, ähnlich wie die Künstler der Gruppe ZERO (Mack, Piene, Uecker) Struktur an Stelle von Ausdruck setzte. Doch nicht nur technisch bekannte sich Girke strikt zum klassischen Tafelbild.

Bis zu seinen letzten Bildern dominierte die Farbe Weiß, in seinem Spätwerk in deutlichem Kontrast zwischen hell und dunkel. Weiß, begriff Girke, analog der Goetheschen Farbtheorie als Farbe. Für ihn stand die Farbe Weiß für Stille, Askese, Intensität und Spontanität.

Seine Werke sind eine Einladung zur Kontemplation, ein Angebot an die Vielfalt unserer Wahrnehmungsmöglichkeiten.

Wir zeigen ausgewählte Arbeiten aus dem substantiellen Œuvre dieses wegweisenden Malers unserer Zeit.

Leichte Bewegung, 1990, Öl auf Leinwand, 110 x 140 cm
Leichte Bewegung, 1990, Öl auf Leinwand, 110 x 140 cm

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